Nord Nord, wo der Tag nie endet!!

Nordkap Trip Teil 1 Hier Teil 2 lesen

 

Edelbert hatte die Idee mit Robert – schnell gesellten sich noch ein paar Fliegerkollegen dazu . Zum Schluss waren wir 6 entschlossene Piloten mit drei Flugzeugen. Genau dir richtige Grösse für so einen komplexen Trip.

D-ESFN, D-EOEI und die D-ERSS mit der Belegung von Gerd, Christian, Edelbert, Roman, Hartmuth und Bertram. Ziel der nördlichste Punkt unseres Festlandes!

1 .Tag

LOIH – Eisenach zum Zwischenstopp und zum Tanken. Danach weiter Richung Norden nach Rügen. Dort haben wir „zufällig“ unseren Flugbetriebsleiter Thomas Oberhauser mit seiner Crew getroffen. Das war Grund genug um zu feiern, aber nicht mit Alkohol sondern mit einem guten Essen. Unsere Kellnerin im Weltenbummler war 14 Jahre in Davos Kellnerin somit konnten wir in Mundart bestellen.

1.Tag
2.Tag

2 .Tag

Am nächsten Tag früh auf, Landegebühr bezahlen und weiter Richtung Norden . . . Sollen wir so lang über das Meer fliegen? Hat jeder Schwimmwesten an? Unser nächstes Ziel war Visby über die halbe Ostsee . . . Die Motoren haben durchgehalten nur der Gegenwind hat aufgedrischt ca 30 Knoten. Somit wurde die Zeit im engen Cockpit etwas länger. Auftanken und weiter nach Kuressarre. Die meisten waren noch nie in Estland . . . Die Flüge liefen bis dorthin eigentlich problemlos. Sky Demon und andere Hilfsmittel erleichtern die GA Fliegerei ungemein. Kuressarre am Strand liegen und die Seele baumeln lassen das beim24 grad und bei warmen Wasser. Gutes Essen (Austern) und Fisch rundeten den gelungenen abend ab.

3 .Tag

Morgens wieder früh auf, wie prognostiziert Regen und tiefe Bewölkung. Alle drei Flugzeuge starten kurz hintereinander und fliegen der Westküste entlang Richtung – wie kann es anders sein – NORDEN… In Sodankylä benutzten wir nur die Infrastruktur der Piste und der Tankstelle. Höchstpreis für Avgas 3,60 pro L – iter das geht unter die Haut. Starten den der Wind steht immer noch gegen uns mit 30 ktn. Rechtzeitig erreichen wir Rovaniemi, anspruchsvolle Landung, gleich mit einem Taxi ab ins Hotel und wieder feines Essen. Man könnte meinen es wäre ein kulinarischer Ausflug und nicht ein Fliegerausflug . . . . Es ist Mitternacht und immer noch hell. . . Also Vorhang zu und schnell schlafen,  denn das Renntiermenue hat uns richtig gut gefallen und wir haben uns verplaudert.

3.Tag
4.Tag

4 .Tag

Morgens noch schnell in den Insidertipp „Christkindle City“ wo der Weihnachtsmann 365 Tage zuhause ist. Um 09:00 Uhr war es aber noch recht ausgestorben. Somit mit dem Taxi zum Flugplatz. GA Abfertigung war noch geschlossen, aber wir schafften es, Dank des lieben Turmchefs,  rechtzeitig rauszukommen. Davor durften wir noch am Startpunkt 03 eine Fotosession machen. Raus und wie soll es anders sei. Richtung Nord . . .ein touch and go in EFSO danach nach Kirkeness. Der Gegenwind hat nachgelassen, aber im Anflug war eine steife Briese im 45 Gradwinkel von Rechts doch etwas anspruchsvoll. Wir hörten, dass die SAS zwei Tage ihre Flüge wegen Wind ausfallen hat lassen. . . unser Glück,  dass wir heute erst soweit gekommen sind. Grundsätzlich ist zu sagen, dass der Wettergott es ganz gut mit uns gemeint hat. Drei Flaschen Schnaps öffneten uns den Privatraum der Besatzung von Kirkeness und das Warten auf das taxi war auch nicht so schlimm. Wir sind am noröstlichten Punkt Euopas angekommen . 

In ein schönes Hotel King Crab bestellen und noch ein Ausflug in die Stadt. Heute ist Samstag und die Pubs hier sind nach Aussage von unserem Taxler heute voll . Durch unsere direkte Art hatten wir dann noch das Privileg, einen russischen Fischtrowlwer von innen besichtigen zu dürfen. Viel Technik und abslut nette Leute als Besatzung. Ich liege gerade im Bett, schreib euch die ersten Eindrücke und freu mich auf KingCrab. Morgen gehts weiter zum Nordkapp. Dort wartet Peter und Sigi Schweiger auf uns. Die haben die Strecke in drei Wochen mit Ihrem LandRover gemacht, wobei Sie von den Ländern sicher mehr zu sehen bekommen haben.

Euer Bertram