Neujahrsbrunch 2020

Neujahrsbrunch 2020

100 Mitglieder, Angehörige und Freunde des AeroClub Bodensee sind der Einladung zum Neujahrbrunch 2020 ins Hotel Schwärzler nach Bregenz gefolgt. In geselliger Runde wurden wieder interessante Informationen rund um den größten Motor Flieger Verein Österreichs präsentiert.

Vize Obmann Gerd Schweiger überbrachte die Grüße von unserem Obmann Bertram Konzett der unermüdlich und mit bewundernswerter Energie für sein Fit-To-Fly kämpft und berichtete die Highlights 2019. Die vergangene Flugsaison wurde wieder unfallfrei absolviert. Am 15. November 2019 konnte Bertram Konzett mit einigen Mitgliedern der ersten Stunde auf das 15-jährige Bestehen des Vereins anstoßen. Monatlich wird jetzt der ACB Stammtisch mit reger Beteiligung der Mitglieder abgehalten. Neuigkeiten und Interessante Informationen sowie Bilder der Veranstaltungen findet man jetzt auf der aktualisierten Homepage. Bei einer Schweigeminute wurde unserem, im Jahr 2019 verstorbenen Mitglied, Helmut Fetzel gedacht.

 

Neues von der Flugschule wurde von Markus Nesensohn präsentiert, der unermüdlich an den Standards arbeitet. Durch die Kooperation mit der Flugschule Fly West, Innsbruck kann jetzt eine Vielzahl von Ausbildungen in Hohenems abgeschlossen werden. Ganz besonders freut uns, dass die Flugschule des AeroClub Bodensee als offizielle Prüfungsaußenstelle der Austro Contol anerkannt wurde.

Regelmäßig werden von der Flugschule Informationen zu aktuellen Themen und Briefings für Fluglehrer angeboten. Der Frühjahr- und Herbstkurs 2019 war wieder gut gebucht sodass wieder zahlreiche neue Piloten beim ACB begrüßt werden konnten. Die aktuelle Flugschüler Ausbildung 2020 startet im Frühjahr.

Thomas Weber präsentierte eindrucksvolle Bilder vom Verein „Erlebnis Fliegen“. Bei Rundflügen können flugbegeisterte die Faszination Fliegen hautnah erleben. Der großen Verantwortung die die Piloten dabei tragen sind sich alle bewusst. Auch ACB Mitglieder sind natürlich herzlich eingeladen bei den geplanten Ausflügen zur Axalp 20, der Schweizer Luftwaffe oder bei einem Besuch der Flugwerft Schleißheim teilzunehmen.

 

Rainer Nagel präsentierte in gewohnt humorvoller Art neues rund um die Technik. Voraussichtlich müssen die Motoren von 5 Flugzeugen erneuert werden. Alle Flugzeuge sind aber durch die Umsicht von Rainer immer bestens gewartet und nach der Behandlung des Wellness Teams strahlend sauber.

Obwohl im Jahr 2019 um ca. 15 % weniger Flugstunden verbucht wurden kann Urs Hinteregger solide Finanzen vorweisen. Die geplanten Projekte 2020 sind gesichert. Martin Bienik durfte sich als Top Pilot 2019 über eine Flasche Sekt freuen. Mit 81 Flugstunden war er der fleißigste Pilot des AeroClub Bodensee.

 

 

Cpt. Johnny Schertler bot einen kurzweiligen Rückblick auf die Ausflüge und den Big Trip 2019.
Für 2020 sind Kurztrips nach Budweis, Venedig, eine Österreich Tour und der Besuch des Worstmarktes in Bad Türkheim geplant. Der Big Trip 2020 für Feinspize führt über die Bretagne nach Cornwall und nach Irland und Wales. Für Hartgesottene Piloten ist eine Reise nach Hamburg und Berlin mit Wasserflugzeug Einweisung an der Ostsee geplant.

 

 

Der etwas andere Dreiecksflug

Der etwas andere Dreiecksflug

Die Pilotenausbildung – eine spannende Zeit!
Nachdem mein erster Dreiecksflug nun schon länger auf dem Plan stand, zuletzt jedoch aus zeitlichen, privaten und/oder wetterbedingten Gründen verschoben werden musste, war es nun endlich so weit. Die Route sah einen Flug mit folgenden drei Legs vor:

  • LOIH nach EDPA (Aalen-Heidenheim)
  • EDPA nach EDTM (Mengen)
  • von EDTM wieder zurück nach LOIH

Da die Planung eigentlich schon im Oktober durchgeführt wurde, war mir entgangen, dass der Platz in EDPA ab November PPR ist. Glücklicherweise wurde ich von meinem Fluglehrer darauf aufmerksam gemacht und ich konnte kurzfristig abklären ob eine Landung möglich ist.
Leider verhießen auch die NOTAMs nichts Gutes, denn das eigentlich eingeplante VOR Walda war für die Dauer von ca. 2 Monaten außer Betrieb. Dieses wäre für die Kreuzpeilung außerordentlich hilfreich gewesen. Glücklicherweise gibt es jedoch in der Gegend viele Orientierungspunkte und wir starteten dennoch in Richtung Aalen.

Gute Startbedingungen für den Dreiecksflug

Die Routenplanung war recht einfach. Es sollte für das erste Leg von LOIH via E nach Isny gehen, von dort dann über die Kontrollzone Memmingen, dann nach Günzburg und von dort dann nach EDPA. Als Flughöhe wählten wir 5500 ft, somit war ein Überfliegen der Kontrollzone Memmingen auch ohne Funkkontakt mit Memmingen möglich.

Da es mit Temperaturen um die 0 Grad Grenze ziemlich kalt war, war auch die Performance der D-EFMV sehr gut und wir stiegen in Richtung E mit fast 1000 fpm – trotz maximalem Abfluggewicht. Hinter E meldeten wir uns bei LOIH ab und nahmen Kontakt mit Langen Info auf. Wir bekamen einen Squawk zugewiesen und drehten in Richtung Isny.
Parallel dazu wurden bereits die Einstellungen für das Intercepten des Kempten VORs vorgenommen und so konnten wir gemütlich in 5500 ft über die Kontrollzone Memmingen hinwegfliegen (über S und N2). Hinter Memmingen drehten wir auf Nordkurs und konnten bereits das AKW Gundremmingen in der Nähe von Günzburg sehen – oder besser gesagt dessen Wasserdampf. Als Orientierungspunkt sind diese hohen Säulen perfekt geeignet.

Hinter Günzburg ging alles ziemlich schnell. Nach kürzester Zeit waren wir bereits am Platz und konnten direkt in den Queranflug auf die 09 gehen. Ein Novum für mich: Die Landebahn hat eine leichte Steigung. Der Abflugpunkt der 09 ist deutlich tiefer gelegen als jener der 27. Der Kontakt mit dem Turm war außerordentlich freundlich. Neben uns waren noch ein paar Ultraleicht-Flieger unterwegs.
Rauf zum Turm, Landegebühren bezahlt. Leider hattedas Restaurant montags geschlossen (für die Kinder gibt’s übrigens einen netten Kinderspielplatz daneben) weswegen wir uns entschieden gleich nach Mengen weiterzufliegen.
Vorsicht, in EDPA gibt es lt. Jeppesen kein Mogas; geparkt werden soll auf der gelben Linie. In der Stadt Aalen gäbe es noch ein Entdeckermuseum, das explorhino, welches ebenfalls für Kinder gedacht ist.

Restaurant mit Spielplatz – nur leider Montags Ruhetag

Für den Flug nach Mengen lauteten die Wegpunkte Heidenheim – Autobahnkreuz A8 – Ehingen. Danach hieß es der Donau zu folgen bis zum Einflug in die Platzrunde EDTM. Es wurde nach dem Verlassen der Platzrunde wiederum Langen Info gerufen. Die Orientierungspunkte sind hier deutlich dünner gesät bzw. weniger markant, insbesondere Ehingen kann leicht mit der davor liegenden Ortschaft Schelklingen / Allmendingen verwechselt werden.
Über Mengen gab es zu dem Zeitpunkt eine leichte Dunstschicht, weswegen der Platz erst recht spät sichtbar wurde. Die Kommunikation mit Mengen war dann wie meistens sehr knackig was nicht zuletzt dem doch relativ hohen Verkehrsaufkommen geschuldet war. Ab ins Restaurant, gute Pizza um 8€, da kann man nicht meckern.

Parkposition Mengen

Auf Parkposition in Mengen

Das letzte Leg war dann ursprünglich via Friedrichshafen in 3500ft geplant, wir entschieden uns jedoch dazu den direkten Weg zu nehmen und Friedrichshafen quer in 5500ft zu überfliegen, quasi direkt in Richtung Lindau. Von dort ging es dann nach W und schlussendlich zur Abschlusslandung in LOIH, ebenfalls wieder bei einer leicht diesigen Schicht.

Fazit: Besonders Aalen-Heidenheim mit der ansteigenden Start-/Landebahn ist sehr interessant. Die Distanz für den gesamten Trip betrug 185 nm, die Gesamtflugzeit 2h 14min.
Für einen etwas anderen Dreiecksflug ist diese Variante wirklich zu empfehlen!

World Economic Forum 2020 – Davos

World Economic Forum 2020 – Davos

ZEITWEILIGES FLUGBESCHRÄNKUNGSGEBIET (INNERHALB CTA ARLBERG, CTA C)

Das alljährliche Treffen von Wirtschaftsgrößen und Politikern in Davos sorgt wieder für Einschränkungen im Flugverkehr. Beim Weltwirtschaftsforum DVOS 2020 wird sogar der amerikanische Präsident Donald Trump erwartet.

Für uns Piloten bedeutet das, dass wir den Luftraum über Vorarlberg südlich und westlich vom Meldepunkt Sierra in der Zeit vom 17. bis 25. Jänner 2020 meiden und die südlichen Landesteile von Vorarlberg großräumig umfliegen.

Details dazu im findet ihr im LO SUP 2019 12 En 2019 12 12 1412358 herausgegeben vom LUFTFAHRTINFORMATIONSDIENST der AUSTRO CONTROL GmbH.

Jahresausklang 2019 bei Manfred

Jahresausklang 2019 bei Manfred

Mittlerweile ist der Jahresausklang in der Alpshoamat bei Manfred Felder eine schöne Tradition geworden. Zahlreiche Mitglieder des Aeroclub Bodensee sind darum wieder der Einladung von unserem Obmann Bertram Konzett nach Mellau gefolgt.

Bei fantastischen brasilianischen Grillspezialitäten wurden die Erlebnisse der vergangenen Flugsaison ausgetauscht.

Üppige Beilagen zum Fleischgelage brutzel-brutzel Lecker-Schmecker

Cpt. Johnny präsentierte einen kurzweiligen Rückblick auf den Big Trip nach Polen, der wie immer perfekt von ihm organisiert wurde. Mit seinem „Selfie Arm“ wurde manch überraschender Moment für die Ewigkeit festgehalten.

Gottfried Pauritsch beeindruckte mit Fotos und Videos von seiner 14 tägigen Rundreise. Über Korsika vorbei an den Vulkanen Stromboli und Äthna wurden neue Flugplätze in Sizilien und Malta erkundet. Der Rückflug erfolgte dann über Bari, Kroatien, Graz und dann nördlich der Alpen zurück nach Hohenems.

Peter Mahner machte mit Eindrücken von der Tour de France neugierig auf eine Flugreise nach Frankreich. Vom Mittelmeer bis zum Atlantik sowie über den Ärmelkanal und die Normandie wurden in Frankreich zahlreiche Flugplätze angesteuert. Auch kulinarisch hat die Grand Nation so einiges zu bieten.

Faszinierende Flugerlebnisse, nette Gäste und hervorragendes Essen machten diesen Abend zu einem kurzweiligen Erlebnis – und jetzt schon Geschmack auf die neue Sommersaison!

Sauber in die Wintersaison

Sauber in die Wintersaison

Endlich hat die Wintersaison so richtig schön angefangen. Mit Neuschnee auf den Bergen, aber einer freien Piste im Grünen die ideale Zeit für alle Piloten um ihre Flieger auszufliegen.

Wir zwei DEPME-Reinigungsspezialisten (Karl-Heinz Burtscher und Bernhard Forti) nutzten das derzeit noch fließende Wasser im Hangar, um die DEPME zu säubern. Von unten bis oben erstrahlt die Königin des ACB nun wieder im schneeweißen Glanz. Das bringt neben einer idealen Schneetarnung auch so richtig praktische Vorteile, wie ein paar Knoten mehr oder zumindest saubere Finger nach der gründlichen Vorflugkontrolle 😊

Egal wie – die DEPME ist wieder schick und startklar für einen Ausflug!

PS.: Dankbar waren wir durch die Temperaturen über den funktionstüchtigen Kaffeeautomaten um uns in den Pausen aufzuwärmen. Vielleicht stellt Gerhard hier mal vor welchen Aufwand die Reinigung desselbigen macht?