Funkprüfung erfolgreich!

Funkprüfung erfolgreich!

Herzliche Gratulation an Stefen und Otmar zur bestandenen Funkprüfung!
Harald Kirchmayr begleitet unsere Flugschüler auf dem Wege zur Funkprüfung.
Danke für seinen Einsatz!
Der Frühjahrskurs PPL-A  neigt sich dem Ende zu. Unsere Flugschüler sind äußerst engagiert und fleißig am Lernen.
Der PPL-A Prüfungstermin ist auf den 20.06. fixiert.
Wir wünschen allen viel Erfolg.

Frühjahrsputz

So wie die Frühlingssonne den großen Hangar küsst, wird es Zeit unsere Flieger vom Winterdreck zu befreien. Das sieht nicht nur gut aus, sondern sorgt zudem für optimalen Auftrieb und flutschig rasanten Reisespeed. 🙂

Unser Schmuckstück DEPME, die „junge“ C172 mit G1000 und edler Lederausstattung, war als erstes dran. Karlheinz, Dietmar und Bernhard putzten was das Zeug hält. Weder der überraschende Schneefall, noch der darauf folgende eisige Wind hielt die drei von ihrem Vorhaben ab.

Am Schluss war klar: Es hat sich gelohnt. Sie blinkt, sie glänzt, sie strahlt wie ein neuer Schilling. Sorry, Euro. Damit ist die ME wieder bereit für eine neue, perfekte Flugsaison.Bleibt nur zu hoffen, dass auch sonst nichts den Ausflügen ´21 im Wege steht.

PS.:   Die weiteren Flieger werden die nächsten Wochen folgen. Wer sich noch nicht in den Putztermin-Doodle eingetragen hat, kann das gerne nachholen.

Nachtrag: Ein besonderes Dankeschön geht an Cpt Johnny für die vorzügliche Verpflegung!
Mit dieser Stärkung aus der Bäckerei Schertler  geht die Arbeit gleich noch viel leichter von der Hand 🙂

Landeunfall in Reutte-Höfen (LOIR)

Unsere Maschine Katana DA20 D-EUDA hatte heute in Reutte-Höfen (LOIR) einen Landeunfall. An Bord waren zwei Piloten.
Die Besatzung ist nur leicht verletzt. 

Weitere Informationen reichen wir nach, sobald mehr bekannt ist.

— update 18:30 —

Um ca 14:20 wurde die D-EUDA kurz vor der Schwelle von einer Böe erfasst, abgetrieben und ist auf dem Dach liegen geblieben. In diesem Video ist die Maschine auf dem Weg in den Hangar in Reutte:

 

Kurztrip an die Ostsee 2020

Zum Sightseeing nach Rügen

(Fotos folgen)
Die Cessna DEPME war schon lange gebucht und der Kalender von dringenden Terminen frei gehalten. Dann diese Wetter Prognose – stabiles Hochdruckgebiet über der Nord- und Ostseeküste. Für uns VFR Piloten Ostern und Weihnachten an einem Tag. Am Donnerstag früh wird das Briefing für den 1. Tag besprochen. Noch etwas Nebel im Rheintal und im Bodenseeraum sowie GAFOR MIKE und X-RAY südlich der Linie  Frankfurt bis Tschechien, Karlsbad. Im Norden bereits alles OSCAR. Der Weg ist das Ziel und so brechen wir auf Richtung Mannheim City Airport. Dichter Nebel über Stuttgart behindert beim Überflug über Stuttgart den Ausblick auf die startenden Jets. ATC genehmigt uns aber rasch und unkompliziert den Durchflug durch den Luftraum Class D. Südlich von Mannheim lockert die Nebeldecke bereits auf und der Anflug auf den EDFM ist wie immer beeindruckend. Am Hockenheimring wird bereit fleißig trainiert und die zahlreichen Industrieunternehmen entlang des Rheins versetzen immer wieder in Staunen.

Bei einem gemütlichen Cappuccino wird der nächste Leg geplant. Noch immer regiert östlich von Frankfurt Nebel und so wählen wir unsere Route entlang der CTR von Frankfurt Richtung Norden zu unserem nächsten Etappenziel, dem Flugplatz Hildesheim. Dort ist reger Schulbetrieb mit Motorseglern und UL Fliegern. Leider kümmert sich der Flugbetriebsleiter nicht um uns platzfremde Touristen, aber nach einem Durchstarte Manöver landen wir dann sicher in EDVM. Nach einem kurzen Drink für die Cessna und die Piloten geht es dann bei CAVOK zu unserem heutigen Tagesziel dem Flugplatz Kiel.

Westlich von Hamburg queren wir die Elbe, bewundern gigantisches Schleusenbauwerke und lassen die flache von See und Flussläufen durchzogene Landschaft auf uns wirken. Die höchsten Erhebungen sind hier nicht Berggipfel sondern die zahlreichen Windräder. Nach einem ruhigen Flug, zwischenzeitlich hat sich der Luftdruck auf 1030 mbar eingestellt, beginnen wir den Anflug über die Kieler Bucht auf den Flugplatz Kiel-Holtenau. Der Tankwart begrüßt uns mit einem fröhlichen Moin Moin und erzählt von Landungen bei 50 Knoten, allerdings nicht mit einer C172. Windstille wie heute ist absolut selten und keineswegs der Regelfall.

Ein gemütliches Hotel ist schnell gefunden und bei einem feinen Abendessen in der Altstadt von Kiel wird bereits die Flugplanung für den nächsten Tag vorbereitet.

Bereits um 0900 LT sind wir wieder am Flugplatz. QNH 1030 mbar, CAVOK und absolute Windstille, das an der Küste! Heute wollen wir entlang der Ostsee Richtung polnischer Grenze fliegen. Dänemark hat Reisende aus Österreich mit einer Reisewarnung belegt und so fliegen wir statt wie geplant auf Bornholm zur Insel Rügen. Die Flugroute führt uns über die Insel Fehmarn nach Rostock und Stralsund zum Flugplatz Rügen. Nach einem kurzen Zwischenstopp, leider kein offenes Restaurant, geht es weiter zum Flugplatz EDAH Heringsdorf direkt an der polnischen Grenze. Es ist beschaulich hier, aber wir plaudern mit einem Piloten der bereits seine Passagiere um eine Antonov AN 2 versammelt und in Kürze  zu einem Rundflug über Usedom startet.

Unser heutiges Tagesziel ist der Flughafen Dresden. Die zahlreichen PIREPS haben nicht zu viel versprochen. Nach einem weiteren sehr ruhigen Flug unter wolkenlosem Himmel, nach Süden, entlang der polnischen Grenze werden wir sehr freundlich in EDDC empfangen. € 34,30 für Landen, das ganze Drumherum und über Nacht abstellen ist für einen größeren Verkehrslandeplatz wirklich sehr günstig. Mit der Schnellbahn ist man dann in 20 Minuten im Zentrum. Nach einigen Schwierigkeiten haben wir dann doch ein feines Hotel gefunden. Die Corona Krise hat in Dresden offensichtlich nicht zugeschlagen. Die Hotels waren jedenfalls gut gebucht. Ein Spaziergang durch die Altstadt von Dresden macht Lust auf mehr. Wir kommen jedenfalls gerne wieder und schauen uns die Stadt etwas genauer an.

Samstag geht es wieder zurück an den Bodensee. Die Wettervorhersagen sind am Morgen noch unklar. Der Nebel sollte sich aber bis am Nachmittag lichten. Unser erster Flug führt uns von Dresden nach Bayreuth. Sinkender Luftdruck bringt wieder etwas Bewegung in die Atmosphäre und beim Anflug auf EDQD müssen wir uns endlich wieder etwas anstrengen. Unter Fotos von zahlreichen Berühmtheiten die alle schon hier gelandet sind, zahlen wir unsere Landegebühr.  Das Flugplatzrestaurant ist noch geschlossen und so fliegen wir weiter nach Hassfurt-Schweinfurt. Dort herrscht reger Sprungbetrieb. Leider gibt es auch hier kein offenes Restaurant. Noch immer ist dichter Nebel am Bodensee und wir beschließen vorerst nach Schwäbisch Hall zu fliegen.

Nach einem kurzen Telefonat mit Georg am Turm, einem Blick auf die Webcams von Biberach, Leutkirch und natürlich Hohenems entschließen wir uns, nach der Kontrolle des Treibstoffvorrats den letzten Abschnitt unseres Ausfluges zu starten.

Direct To LOIH wird die Nebeldecke nach Biberach immer dichter. Monitoring Hohenems Flugplatz auf der Frequenz 121,205 zeigt aber, dass bereits wieder Flugbetrieb herrscht und so landen wir dann am frühen Nachmittag wieder auf unserer Homebase. Die Cessna 172 hat sich wieder als verlässlicher und komfortabler Reiseflieger bewährt. Es ist immer wieder faszinierend welche Strecken, auch in einem Kleinflugzeug, in kürzester Zeit zurück gelegt und welche vielfältigen Eindrücke gewonnen werden können.

Horst und Peter im September 2020

 

Tragischer Unfall

Ein am Flugplatz Hohenems bestens bekannter Pilot ist gestern verunglückt.
In solchen Momenten gibt es leider nichts schöneres zu sagen.
Wir wünschen den Angehörigen viel Kraft und bekunden unser herzlichstes Beileid.

Deine Freunde vom Aeroclub Bodensee werden dich immer als hilfsbereiten, kollegialen Piloten in Erinnerung behalten.

Frankreich-Rundflug 2020

Frankreich-Rundflug 2020

Rund um die Bretagne mit der D-EILI

Neben den zahlreichen Vereinsausflügen, unternehmen manche Mitglieder auch alleine wunderbare Flugreisen. So wie unser Technischer Leiter Rainer Nagel, der den Sommer 2020 für einen Rundflug um die Bretagne genützt hat.
Zurück ist er mit zahlreichen Tipps für Flüge in die Grand Nation!

Tipp #1 – Gut vorbereitet in Frankreich fliegen:

Tipp #2 – Allgemeines zu unserem Ausflug rund um die Bretagne:

  • Französisch Funken auf kleinen Plätzen: Man ist mit „wenig“ zufrieden …
  • Mit Schwimmwesten fliegt hier…                    …niemand.

Tipp #3 – Unsere tolle Route, sehr zu empfehlen:

  • LOIH > LFBA La Rochelle (In knapp 4 Stunden am westlichen Atlantik!)
    AVGAS tanken: nach erbetener Assistenz durch hilfsbereites Bodenpersonal für jeden erlernbar.
    La Rochelle ist eine sehr schöne, interessante und belebte Altstadt. Zahlreiche gute Restaurants laden zum Verweilen ein, reservieren ist empfehlenswert.
    Frankreich hat den Fahrrad-Tourismus entdeckt! Viele Fahrrad-Vermieter und ein gutes Fahrradwege-Netz laden zum selber strampeln ein. Eine Tour mit dem Rad auf der Insel Il de Re lohnt sich wirklich.
       
  • LFBA > LFEY Ile d’ Yeu
    Ohne Flugplan, dafür aber französisch funken (wie gesagt, man ist mit „wenig“ bereits zufrieden). Alles freundlich und unkompliziert am Platz.
    Ile d’ Yeu ist eine nette Insel, dementsprechend mit vielen Touristen. Restaurants reservieren lohnt sich auch hier, ebenso wie eine Fahrradtour rund um die Insel.
  • LFEY > LFEA Belle Ile
    Mit Flugplan-Pflicht (von Insel zu Insel).
    Belle Ile, wirklich eine schöne Insel. Nein, besser eine wunderschöne Insel!
    Kein Massen-Tourismus, dafür ganz viel Natur. Schönes Hotel mit gutem Restaurant. Zahlreiche malerische Wanderwege säumen die Ufer, eine Fahrradtour rund um die Insel bietet sich hervorragend an.
     
  • LFEA > LFRQ Quimper
    Strammer Seitenwind auf die 27. Keine Abstell- und Landegebühren, weil niemand da…
    Quimper hat eine wohlhabende, saubere und sehenswerte Alt-Stadt mit angenehm überschaubarem Tourismus.
  • LFRQ > LFRD Dinard (St. Malo)
    Happige Untergrenzen, aber noch fliegbar. Dafür gekreuzte Landebahnen. Am Platz ist nicht viel los – alles freundlich.
    In Dinard finden sich nette Hotels und ein herrlicher kilometer langer Sand-Strand. Ein beeindruckendes Naturerlebnis liefert der 12m Tidenhub! Besonders toll ist die Bar im 5. OG einer Creperie – mit super Ausblick! Empfehlenswett ist ein Fahrradausflug nach Cancale (frische Austern!).
  • LFRD > LOIH
    Abflug über die langgezogene Lagune und nah vorbei an Mont-Saint-Michel in Richtung Heimat.

Mit 04:14h Flugzeit, leerem Tank und voller schöner Erlebnisse – happy landing zuhause! (oder korrekter: bon atterisageà la maison!).

Euer Rainer