Big trip 2018 – Tag 2

Big trip 2018 – Tag 2

Big Trip 2018 - Tag 2

Portugal, Spanien und Gibraltar - Bericht von Laszlo

Perfektes Wetter in San Sebastian, und auf dem Weg zu den Flugzeugen. Links steht die D-ELRO von Capt. Johnny und Willi Blum … und davor die «Red Box». Jedes Team musste erst seinen Flieger
von Hand in diese Bodenmarkierung ziehen, und durfte erst dort den Motor starten!

Der Flugplatz von San Sebastian liegt ca. 10km östlich der Stadt am Rand der Bidasoa Bucht – fast schon wie ein Flugzeugträger vor Anker …

Auf dem Weg zu den Flugzeugen

Der Flugplatz von San Sebastian

Blick zurück aus der D-ECFK nach dem Start auf den Strand der Bidasoa Bucht

D-EFCK mit Blick auf San Sebastian

Hier überholt uns grad die «D-ELRO»

Blick aus der D-EFCK auf die Bucht von Santander

D-EFCK mit Blick auf San Sebastian und die «Bahía de la Concha» Bucht. Die Häuser auf der Landzunge in Bildmitte gehören zur Altstadt – dort wo wir am Abend vorher uns mit Fajitas die Bäuche gefüllt haben …

Und weiter geht es der Küste entlang  nach Westen. Der Sonne hinterher … der Sonne hinterher …

Hier überholt uns grad die «D-ELRO»

Über dem Wasser der Küste entlang geht es vorbei an Bilbao und Santander.

Blick aus der D-EFCK auf die Bucht von Santander, mit den Dünen «del Puntal» im Hintergrund.

D-ECFK über den Felsen der «Isla del Castro», westlich von Santander und der von hohen Felsen eingerahmte Strand «Playa de Covachos»

Aus der D-EFCK die Sicht auf die Hafeneinfahrt von «San Vicente de la Barquera», westlich von Bilbao.

Ebenfalls aus der D-EFCK der Schuss auf die Halbinsel «Cimavilla» vor den Toren der Grossstadt «Gijon».

Die D-ECFK im Anflug auf den Flughafen von Asturias – immer auf der Jagd nach Diesel Treibstoff. Dafür einen Platz mehr besucht als alle anderen …

Der wuchtige letzte Hangar von «Rozas» aus dem Jahr 1930 (!). Damals für die Deutsche Luftwaffe gebaut, diente es später dem Spanischen Militär und wird heute Aeroclub Lugo immer noch genutzt.

Im Schatten des gewaltigen Hangartores befindet sich das Empfangskomittee und die Tankstelle – der Flieger musste von Hand zur Tankstelle gezogen und dann wieder an seinen Platz zurückgeschoben werden.

Aber dafür war der Club sehr freundlich und erliess uns die Landegebühren!

D-EFCK mit Sicht auf die Hafeneinfahrt von «San Vicente de la Barquera»

Schuss auf die Halbinsel «Cimavilla»

D-ECFK im Anflug auf den Flughafen von Asturias

Der wuchtige letzte Hangar von «Rozas»

Im Schatten des gewaltigen Hangartores

aufgereiht ein paar der Flugzeuge des Trips

Blanik an der imposanten Hangardecke

noch flugfähiger Bell 47 Helikopter

Aeriane Swift Nurflügler Schulterdecker UL

Gemütliches Beisammensein am Mittag

Noch vor dem Tanken, oder schon nachher … aufgereiht ein paar der Flugzeuge des Trips:  Die «Bonny» D-ELRO von Capt. Johnny und Willi Blum, die F-GRBZ von Gerd und Gerhard, sowie die D-ERSS des ACB.

In Rozas konnte man auch ein paar Unikate bewundern, wie z.B. eine Blanik an der imposanten Hangardecke, den noch Flugfähigen Bell 47 Helikopter oder einen Aeriane Swift Nurflügler Schulterdecker UL der grad zur Landung kam.

Gemütliches Beisammensein am Mittag, mit leckerem Essen und kühlen Getränken … was will man mehr.

Ein aufziehendes Gewitter liess uns dann aber bald wieder starten, damit wir noch rechtzeitig weiter kommen … nächste Station Porto mit dem Flugplatz «Vilar De Luz».

Imposantes Autobahnkreuz südlich der Kleinstadt Lugo in Galizien, und der Flügel von D-ECFK

Blick aus D-ECFK auf den Stausee und die Staumauer des «Encoro de Belesar» … und gut erkenntlich der imense Wasser-mangel!

«… über sieben Brücken musst Du gehen …» oder auch fliegen J

Der Flügel der D-ECFK und die Stadt Ourense mit dem Fluss «Minho».

Überflug und Anflug D-ECFK auf «Vilar De Luz». Speziell ist, dass der Flugplatz nicht im Tal, sondern zuoberst auf einem Hügelzug 15km NE von Porto gelegen ist.

Imposantes Autobahnkreuz

Stausee und Staumauer des «Encoro de Belesar»

Stadt Ourense mit dem Fluss «Minho»

Anflug D-ECFK auf «Vilar De Luz»

Anflug D-ECFK auf «Vilar De Luz»

Ankunft in «Vilar De Luz»

Ankunft in «Vilar De Luz»

Ankunft in «Vilar De Luz»

Ankunft in «Vilar De Luz»

Ankunft in «Vilar De Luz»

Ankunft in «Vilar De Luz»

Mit halsbrecherischem Tempo im Taxi

Mit halsbrecherischem Tempo im Taxi

Mit halsbrecherischem Tempo im Taxi

Mit halsbrecherischem Tempo im Taxi

«Sandeman Porto»

«Sandeman Porto»

Ankunft in «Vilar De Luz», oder auch «Aeródromo da Maia» genannt.

Nach der Ankunft hiess es warten … zuerst auf der einen Seite des Terminals, dann auf der anderen Seite, bis endlich genug Taxis für alle aufgetaucht sind …

Mit halsbrecherischem Tempo ging es dann im Tunnel unter der Piste hindurch, auf engem Kopfsteinpflaster den Berg hinunter und im Konvoy durch enge Gassen ins Zentrum von Porto – denn wir hatten einen Termin
beim «Sandeman»!

«Sandeman Porto» … wir kamen gerade noch rechtzeitig um eine ausführliche Führung durch die dunklen und edel beleuchteten Lagerhallen zu bekommen.

Aber auch der leckerste Portwein bleibt eine trockene Sache, wenn man ihn nicht probieren kann – Höhepunkt war sicher auch die Degustation!

Mit einem warmen Gefühl im Blut und ein paar Flaschen Wegzehrung aus dem Sandeman-Shop geht es dann zu Fuss weiter zum Hotel – zerst über
den unteren Stock des «Ponte Luis I», und dann weiter noch ein paar hundert Meter am Ufer des «Douro».

Bezug der Zimmer, Frischmachen, Umziehen, und schon geht es weiter zum edlen Abendessen …

Graham’s Vinum bot mit seinem Garten während dem Apéritiv einen wunderbaren Ausblick über Porto.

Es folgte ein herrliches Abendessen in vornehmer Ambience einem leckeren Menu.

Zum Abschluss begleiteten Laszlo und Vivian noch ein paar Lieder – wieder im Garten mit Portwein. Zum Hotel ging es dann zu Fuss oder mit Taxi …

Big trip 2018 – Tag 1

Big trip 2018 – Tag 1

Big Trip 2018 - Tag 1

Portugal, Spanien und Gibraltar - Bericht von Laszlo

Wie bestellt und nicht abgeholt stehen wir in Hohenems bereit – nur das Wetter will nicht mitspielen. Tiefhängende Wolken, Untergrenze knapp 1000 Fuss über Grund, und leichter Regen. Eine Front zieht von Westen über uns hinweg. Gemäss Johnny soll ab Besançon die Sonne scheinen – nur Johnny ist nicht da. Seine «Bonny» steht in Leutkirch, ebenso wie die Tobago von Gerd und Gerhard. Treffen wollen wir uns in Clerment Ferrand, doch es kommen Zweifel.
Als erstes wagt sich die D-ERSS mit Gerd, Vivian und Laszlo auf den Weg, 1000 Fuss AGL hinaus auf den Bodensee, dann runter auf 500 Fuss und bei Friedrichshafen unten durch. Kein Problem, Schwimmwesten sind ja sowieso mit dabei. Gemäss Webcams wird es ab Konstanz besser …

DERSS Ausflug LOIH E

DERSS bei Wasserburg

DECFK über Wasserburg

DECFK beim KKW Leibstadt

D-ERSS bei Laufenburg

DERSS über dem Neunburger See

Sonnenschein ab Bourg-en-Bresse

Langsam wird das Wetter besser, und im Verlauf der nächsten zwei Stunden starten alle erfolgreich. Jedes Flugzeug nimmt eine etwas andere Route. Die GAFOR Routen durch die Schweiz erwiesen sich als sehr hilfreich …

D-ERSS mit steigender Wolkenuntergrenze über dem Neuenburger See … und Sonnenschein ab Bourg-en-Bresse

D-ECFK kurz vor der Landung zum Zwischenhalt  in LFLC «Clerment Ferrand»

Neben Treibstoff gab es auch eine wohltuende Zwischenverpflegung von Capt. Johnny. Dabei wurde das Höhenleitwerk der Bonny D-ELRO zur Bar-Theke …  J

D-ECFK kurz vor der Landung zum Zwischenhalt in LFLC

Zwischenverpflegung von Capt. Johnny.

Blick zurück aus der D-ERSS auf Clerment-Ferrand

Figur aus Bäumen bei La Bourboule

D-ERSS Blick auf das «Réserve Naturelle

Verschnaufpause und Besammlung im Café

Ab Clerment Ferrand waren es dann nochmals 250 nm bis Biaritz bzw. San Sebastian. Zuerst über erloschene Vulkane, und dann über die weiten Ebenen von Aquitaine bis zur Atlantikküste.

In LESO – San Sebastian waren die Platz-verhältnisse auf dem Flugplatz so knapp deklariert, dass ein Teil der Flugzeuge in LFBZ Biaritz landen musste und dann per Taxi nach San Sebastian kam.

Verschnaufpause und Besammlung im Café vor dem Hotel «Barceló Costa Vasca», bevor es dann zu Fuss hinunter in die Altstadt von San Sebastian geht.

San Sebastian hat einen wunderschönen entlang der Bucht vom Hotel bis zur Altstadt. Zusammen mit der Abendstimmung lud das ein zum Flanieren, Bilder schiessen, und sich auf’s ganz spezielle Abendessen zu freuen, das uns Captain Johnny versprochen hat.

In LESO – San Sebastian waren die Platz-verhältnisse auf dem Flugplatz so knapp deklariert, dass ein Teil der Flugzeuge in LFBZ Biaritz landen musste und dann per Taxi nach San Sebastian kam.

Verschnaufpause und Besammlung im Café vor dem Hotel «Barceló Costa Vasca», bevor es dann zu Fuss hinunter in die Altstadt von San Sebastian geht.

San Sebastian

Die Spezialität der Altstadt von San Sebastian sind viele kleine Restaurants und Bars, wo man überall kleine Häppchen kaufen und geniessen kann. Unter dem Namen «Pintxos» reiht sich eine Tapas Bar an die andere. Hier gibt es Muscheln, Meeresfrüchte, geschmorte Schweinebäckchen, Gänseleber, Sushis oder geladene Holzspiesse. Sie sind aufwändig zubereitet und bestehen jeweils aus mehreren ausgewählten Komponenten, die kunstvoll und raffiniert kombiniert werden …

Schnell driftete unsere Gruppe von 26 aus-einander, weil man in kleinen Gruppen doch viel effizienter in die kleinen Bars gehen konnte und dort auch schneller bedient wurde. Auch ohne Spanisch-Kenntnisse hatten wir rasch den Bogen raus.

Und man traf sich doch immer wieder in der einen oder anderen Bar, oder auf den Gassen.

Man besprach die Erfahrungen, trank ein Glas Wein zusammen, und ging dann wieder leckere Häppchen jagen …

Und am Ende traf man sich dann doch wieder mit fast allen auf einem versteckten Platz zwischen den Häusern, der «Plaza de la Constitution» … wo es dann im «Pub Tierraza Txurrut» einen sehr lebendingen und stimmungsreichen Ausklang des ersten Abends gab.

6 Plätze – 6 Schätze

6 Plätze – 6 Schätze

6 Plätze - 6 Schätze

LOIH EDNL EDJA EDMT EDMB EDNY

Kurz vor der Prüfung sollte ich mit Betram noch eine letzte “größere Trainings-Tour” fliegen, wobei er mir für die Planung schon eine Strecke  zur Vorbereitung vorgab.

LOIH-EDNL-EDJA-EDMT-EDMB-EDNY-LOIH

Ziel der Übung – bei ca 40h – sollte eine letzte  Überprüfung für den bevorstehenden Dreiecksflug und Check D von Flugvorbereitung und Wetter, der erlernten fliegerischen Fertigkeiten, Navigation und vor allem Funk in D und E sein. Auf allen Plätzen war T&G geplant.

Neben dem bisher üblichen Flightlog mit Karte, was ich ja trotzdem führte, durfte ich das erste Mal tatsächlich auch SkyDemon aktiv verwenden. Nach den notwendigen Vorbereitungen und Checks sind wir mit der DEFMV von Hohenems über die 05 hinaus gestartet. Kaum über (E) Richtung Lindau draussen und von Hohenems verabschiedet, begann auch  schon das “Unterhaltungsprogramm” mit Schwerpunkt Funk. Das ging dann auch gleich Schlag auf Schlag mit Einholen von Verkehrsinfos bei Langen Info,  Anmeldung in Leutkirch, Anfrage in Memmingen für direkten Anflug aus Leutkirch auf die 06, Anflug  Leutkirch mit T&G, Flightlogeintrag, Abmeldung Leutkirch, Anmeldung Memmingen mit T&G Memmingen, Flightlogeintrag, Abmeldung Memmingen und unmittelbar darauf Anmeldung Tannheim mit T&G, Flightlogeintrag und schließlich Abmeldung in Tannheim. Es brauchte ein oder zwei ergänzende Phrasen in Memmingen und Tannheim von Bertram, aber im Großen und Ganzen war er zufrieden. Die Lehre daraus – wenn man weiss was man will und die Anfrage auch klar und sicher formulieren kann, bekommt man vom Controller auch öfter eine Freigabe. Von Tannheim bis Biberach gab es dann noch das kurze Funk-Feedback.

Fliegerisch merkte ich, dass ich mich auch  bei den Landungen deutlich verbessert hatte und eine “weiche Landung” kein Zufall mehr war. Ich profitierte dabei von zusätzlichem Input von “Katana Drill Instructor Franz” bei einem intensiven “Vieleckflug” über LOIH- EDNY-EDTM-EDTU-EDMB-EDMT-EDNL-LOIH, wobei dort der Schwerpunkt auf Anflug, Ausflaren und Bugradentlastung lag.

Von Biberach über Friedrichshafen zurück nach Hohenems musste ich noch Übungen aus dem Prüfungsprogamm abarbeiten und ich beendete den Flug mit einer Ziellandenübung in Hohenems. Betram war beim abschließenden Debriefing zufrieden und ich soweit  für die Vorbereitungen für meinen Dreiecksflug und CheckD.

Andi

Nordkap – We dit it!

Nordkap – We dit it!

Nordkap, we did it!!

Nordkap Trip Teil 2 Hier Teil 1 lesen

01 . 07.2018

6 auf Tagwache – Wetter Checken auf Neudeutsch – oha, da sind ja ein paar gelbe oder rote Punkte auf unserer Route und laut AIP Norwegen macht Honningsvag heute erst um 17:00 Uhr auf.

Also nicht 5 AM sondern 5 PM ein beratendes Fachgespräch am Frühstücktisch und alle sind sich einig– nachdem Sie das Gespräch von Roman mit Honningsvag mitgehört haben – Er ist offen!!!
. . . Lassen wir uns überraschen . . .
Alles zusammenpacken und dann schon die zweite Überraschung . . .
Das Taxi ist bestellt und es kommt nicht und kommt nicht . . . Im ganzen Ort gibt es nur 2 Taxis und die sind voll gebucht obwohl wir am Abend davor den Termin ausgemacht haben . . . Unser Flugplan ist in Gefahr und auch unsere Ankunft ca. 45 min Verspätung. Beginnt ja schon gut, der Eine raucht noch zwo drei „Tschick“ der andere geht noch ein wenig spazieren alle sind angespannt, weil auch der Wetterbericht das erste Mal auf dem ganzen Trip nicht ganz optimal ist, aber das soll ja so sein am nördlichsten Teil sagt die Rezeptionistin. Sie hilft uns dann noch zum ersehnten Taxi. Angekommen am Flugplatz gibt es gleich die nächste Überraschung.

01.07.2018

Oh da gehen uns die Argumente aus wie wir zu Treibstoff kommen sollen. Edelbert und Roman beginnen die Kommunikation aber dem Tankwart sind die Hände gebunden. Zu guter Letzt und weitere 40 min später kommt mir die Idee, ob jemand am Platz so eine BP Karte besitzt aber auch das gibt es nicht.  Edelbert kam die zündende Lösung – Capt. Jonny hat ja so eine bei der Aero bestellt. Also ran ans Telefon, Capt. Jonny kontaktiert und ein WhatsApp und drei Flaschen Schnaps später, reicht ein Bild von Jonnys BP Karte um Sprit zu beziehen.
Wir bunkern natürlich was das Zeug hält, denn wer weiss, was noch alles auf uns zukommt.

So wird die Piper PA 28 nicht nur zum „Cargo lifter, sondern auch noch zum fuel-refuiling-airplane. Fast zu vergleichen mit einer HC 130P. Ok nicht ganz so gross, aber wir haben Propeller und die HC130P hat auch Propeller. Also sowas wie prop-brothers.
Wir hatten noch zwei Kanister mit 55 Liter Fassungsvermögen mit und es war nicht nur das eine Mal, dass wir diese Kanister benutzen durften/mussten . . . aber das ist eine andere Geschichte . . .
So hoben dann nach langem Hin und Her die drei Nordkappforscherflugzeuge des ACB Richtung Nordkapp ab.

Wir einigten uns, dass der eine oder andere Platz noch mitgenommen wird, sei es als „low approach“ oder „touch&go“. Das Wetter zog immer weiter zu und der Wind frischte auf satte 45 Knoten auf. Die FN war NR 1 wie es sich gehört die SS NR 2 und die EI NR 3. Die SS, unser Packesel, war richtig schweeeer. Gerd nahm alle Plätze mit und so kam es, dass die letzte Umrundung zum Norkapp bereits mit Nebel und Regen bis zum Wasser verhangen war. Wir versuchten dennoch durchzukommen, aber es bockte so heftig, dass mir wieder mal die Hex heftig ins Kreuz geschossen ist.

Die Schläge die wir alle ausfassten waren elementar und wir waren froh, als es in einen etwas ruhigeren Fjord ging. Das ZIEL immer vor Augen am Ohr die Stimmen aus der FN und der EI hörten wir, dass es am Nordkap Nebel hatte und dazu noch mehr Wind wie bei uns. Die zwei Maschinen probieren es dennoch und wie kann es anders sein – somit das 3. Hoppala des Tages.

Honningsvag öffnet erst um 17:00 Uhr und ein vorheriges Landen ist strickly vorbidden und Peppo mit seiner Frau warteten dort extra auf uns. Sie haben bereits zwei Tage bei Sturm und Regen am Nordkap ausgeharrt, um uns zu treffen. SHIT oder wie heisst das nette Wort, dass „Mann“ in so einer Situation verwendet???

Also war es gar nicht so schlecht, dass der „Cargo Lifter“ SSr NR 3 war.
Die FN und die EI waren bereits beim Nordkap hatten ihre „Schläge“ eingesteckt – manche meinten am Abend, dass man ja fast schon ein Masochist sein müsse, um sich vom Wind so schlagen zu lassen. Und in der SS war die halbe Besatzung INOP – Grrrrr.

Also auch rauf und rum ums Cap, dann hinunter zu unserem Alternate, der uns von Norwegen Control mit den Worten „LAKSELV is open and is glad to be your Alternate“ angeboten wurden.

1 Stunde später sind wir alle heil in Lakselv angekommen. Hier war das Wetter schön, wenig Wind und dazu gabs auch genug Sprit. Nur ich liege wie ein „Clouchard“ neben der Tankstelle und rühre mich wegen der starken Rückenschmerzen nicht mehr.

Gerd hatte Peppo und Siggi über WhatsApp unsere neue Destination durchgegeben. Am Flugplatz selbst ist noch alles zugesperrt. Wir bekommen netterweise das Auto der anwesenden Handling Dame um Drinks and Food zu holen und könne uns mit Pizza stärken.

Ich bekomme meine Pizza liegend an der Tankstelle serviert. Gott sei Dank hat Christians Frau (Artzhelferin) ihm eine Apotheke mitgegeben und die Tabletten lindern mir die stärksten Schmerzen.

Die Zeit zieht sich, wir können nur warten bis Honningsvag aufsperrt . . .

Als kleine Auflockerung kamen dann Peppo, Siggi und ihr Hund Chicko in Ihrem Landrover-Wohnwagen-Gespann vorbei. Kurzes Küsschen durch den Zaun, denn sie dürfen nicht in den Flugplatz rein. Er ist ja geschlossen. So wird durch den Zaun gesprochen Erlebnisse ausgetauscht und wieder verabschiedet. Siggi machte noch das Foto von mir, wo ich gestützt mehr oder weniger zum Flieger getragen werde.

Landing Hooningsvag

Bilder 01.07

Endlich es geht ab in Lakselv. Das Wetter hat sich verbessert und ca 30 min später waren wir in Hooningsvag. Der Anflug ist schön, man wird mit hellen Lichtern richtig um die Kurve in den Endanflug der Piste 26 geführt. Der Platz ist offen das Taxi recht schnell da. Obwohl es wieder nur ein Taxi für den ganzen Ort gibt, das auch noch einen Fischer holen, die Crew von der „mein Schiff“ zum Flughafen fahren und unsere Kollegen noch ins Hotel bringen muss.

Auch hier hat ein doch verdienter Schnaps geholfen die Wartezeit zu verkürzen. Gerd hat uns hier ein super Hotel gebucht und als Extra für mich ein Zimmer inkl Sauna. So lass ich den obligatorischen Trip mit dem Bus zum „Nordkapp Vistitor Center“ aus, schlucke noch ein paar Tabletten, sitze zur Rückenentkrampfung in die Sauna und geh früh schlafen – zugegeben etwas schwierig, denn ab Rovaniemi ist es immer TAG (hell).
Die versammelte Mannschaft geht fein Abendessen in the City – ist klein und überschaubar. Mit dem Bus ans Nordkapp und dort das Visitorcenter bestaunen. Die Open Air Plattform ist, wie kann es auch anderes sein wegen zu viel Wind und Regen, leider gesperrt.

02.07.2018

Bilder 02.07

02.07.2018

Mir geht’s tatsächlich ein wenig besser. Am Morgen noch schnell mit Gottfried telefoniert, der war letztes Jahr mit der C172 auf den Lofoten, welcher noch ein paar Tipps zu sehenswerten Plätzen aber auch Tankmöglichkeiten geben konnte.
Mit dem Taxi zum Platz, zur Sicherheit noch die Kanister in die EI und die FN gefüllt und ab nach Bardufoss – ein Militärplatz – gibt nicht viel, aber er hat Sprit. Es hat sich ja schon eingebürgert, dass es zu Mittag nichts zu Essen und nichts zu trinken gibt.

Der „Cargo Lifter“ D-ERSS macht noch einen Low Approach in Hammerfest und in Tromso.
Diese Ausblicke zählen zu den schönsten in dieser Reise „Wo Berge das Meer küssen“ könnte es auch genannt werden. . . Alle sind hin und weg und das Wetter wieder „Goldschön“ OHHHH ist das Leben schööööön. . . .

In Bardufoss wird an der BP Tankstelle natürlich natürlich nur die BP Karte akzeptiert– der Tankwart meinte „Thats a Picture, i need a Card“ sonst gibt’s kein Sprit! Nach 2 Flaschen Schnaps reichte auch das Foto auf dem Handy.
Gott sei Dank hat noch jemand schnell Wetter mit PC MET gemacht, denn die Lofoten sind bei allen im Kopf . . . aber nur im Kopf, denn am nächsten Tag soll es überall an der Westseite Norwegens IMC Bedienungen haben.

So wird kurzfristig umgeplant und der Flugplan wird nach Lyksele gelegt. Mitten ins Lappland. Christian hat damit schon Erfahrung, denn er hatte hier mal eine Baustelle.

Kurz nach dem take off mussten wir stark steigen – schlimmer wie in den Alpen. Level off erst bei 7.600 Fuss. „Die norwegischen Berge sind ja riesig“, da verstehen wir auch, warum die Westseite so oft angestaut ist und hier so oft schlechtes Wetter ist.
Bei Sonnenschein und zwei weiteren Low Approaches in Mala und Elmas Muxels Heimat landen wir im Herzen vom Lappland in Lycksele. Netter Platz, genug Sprit, ganz unkompliziert gratis Café und sofort ein Taxi zum Hotel Lappland. Wie gewohnt gehe ich wieder lieber ins Bett. Gerd wusste schon, dass „der Pensionist sicher wieder ins Bett geht“, aber das Kreuz soll ja noch aushalten bis Hohenems. Die Empfehlung der deutschen Taxifahrerin war gut aber im Lokal war niemand.
Das Hotel Lappland war schön und liegt wunderbar am Fluss schöne Aussicht und leider die ersten Mücken.

03.07.2018

Am nächsten Tag wieder Wetter Briefing wo soll es hingehen?
Zwei Fronten stehen sich genau gegenüber. Die eine bei Norwegen die andere bei Finnland.
Wenn die beiden zusammenkommen, dann au weh . . .
Wir schafften es genau zwischen den beiden Fronten durchzufliegen und sind dann irgendwann in Göteborg gelandet. ALLES bei schönem Wetter. GLÜCK GLÜCK GLÜCK oder wie Christian meinte:
Wir sind nicht wegen unserem Können so weit gekommen, sondern weil das Wetter uns hold war.
In Borlänge haben wir nochmal getankt.

Der SS hat der Sprit gereicht. Die FN hat die Kanister geleert und Roman und Hartmut hat mit viel Geschick einen UL Piloten dazu bewogen, Ihnen Super 95 zu verkaufen. Endlich preiswerter Sprit für Roman. Da könnte das Flugzeug preiswerten Sprit schlucken, aber dort oben gibt es preiswert generell für unsere Maßstäbe nicht. So ungerecht ist das Leben. Raus sind wir dann kurz hintereinander und haben sofort Göteborg ins Visier genommen.
Schöne Stadt und was noch ? ? ? ? ?
Ach ja auch das Hotel war Alt aber richtig schön nostalgisch und direkt im Zentrum.
Einfach einladend zum Weggehen, nach einem netten Abendessen im Hotel zogen alle, außer dem „Pensionisten“, wieder um die Häuser. Und dieses Mal verzichtete Gerd sogar am Morgen auf sein Joggen. Hab ich fast vergessen zu sagen Gerd joggt jeden Morgen um fit zu sein fürs Fliegen.

03.07.2018

Bilder 03.07

AeroClub Bodensee – Nordkap Trip 2018

6 Piloten

3 Maschinen

11 Tage

04.07.2018

Bilder 04.07

04.07.2018

Am Morgen wird diskutiert, ob wir in der Stadt bleiben oder auf die Insel Laeso verlegen.
Bei der Abstimmung gewinnt eindeutig die Insel und es hat sich rentiert.
Der Flugweg war nur 20 Minuten. Das waren wir nicht mehr gewohnt, so kurze Legs zu fliegen.
Aber das was uns geboten worden ist war ein Traum.
24 Grad Luft 22 Grad Wasser wunderschöner Strand und nur relaxen. Einfach nur schön.
Edelbert und Christian gingen ein paar Bier einkaufen (die ersten waren alkfrei oh je ins verkehrte Regal gegriffen). Danke Hartmut du hast wirklich auf unsere Gesundheit geschaut.

Am Abend, ach ja es wird ja nicht dunkel-nur ein wenig kälter, gingen wir noch einen trinken und dann in ein liebes Hotel essen. Das Charlson Hotel hat uns gut verköstigt, wenn auch zu recht satten Preisen. TROTZDEM – DAS WAR EINE GUTE ENTSCHEIDUNG hier her zu fliegen.

05.07&06.07.2018

Was ist morgen??? Sylt wäre angesagt, aber der Weg dort runter IMC 1000 Fuss über Grund ts ts ts
nicht für jeden Geschmack. Roman und ich nützen dann noch gerade die Möglichkeit das IFR Rating zu erneuern. Das an fremden Plätzen cool aber 45 Meilen Umweg.
Die FN und die EI waren schneller unten durch wie wir oben IFR.
Aber der Weg ist das Ziel war schon auf dem ganzen Trip das Credo . . .
Beim Tanken kommt etwas Entspannung ins Thema –  die Kreditkarten gelten wieder
und Total schenkt jedem Flugzeug 5 Liter Avgas als herzliches Willkommen auf der Insel.

Angekommen bringt uns das Taxi zur blauen Muschel (nur Hotel) wer anders Denkt ist selber schuld – mitten in Westerland. Dann gleich mal an den Strand – Gott sei Dank haben wir Kappe und Anorak dabei, schöner Anblick aber sehr viel Wind.
Ein Teil der Crew will morgen heim, obwohl es in LOIH noch regnet. Darum gehen wir die weltberühmte Bar Sansibar anschauen und mit viel Glück bekommen wir noch einen Platz und dürfen erstmalig ein paar Bierchen trinken die unter 3 Euro kosten. Im Norden waren Sie eher bei 7 Euro pro Flasche.
Am Abend kommt das High Light des Trips. Roman`s Sohn arbeitet in einem Haubenlokal-normalerweise 3 Wochen Wartezeit auf einen Tisch. Wir haben den grössten Tisch bekommen und der Chef(in) hatten eine riesen Freude, dass wir extra zu Ihnen geflogen sind. Es wurde geföllert. Taitinger Rose Trüffel und Fisch – ohh ist das Leben schön!!
Danke Roman nochmal für die Einladung.
Der Abend verlief dann wie üblich. Der Pensionist (Ich) ging ins Bett und die anderen auf die Gasse.
Am Morgen war dann der Abschied angesagt. Edelbert und Christian fliegen zurück über die Wasserkuppe. Roman, Hartmut, Gerd und ich bleiben noch einen Tag.
Am Strand im Strandkorb liegen und chillen, mittags nochmal in die Sansibar, Abends nochmal ins Haubenrestaurant. Nochmal Glück gehabt mit dem Tisch  – die Welt ist gut zu uns!

05+06.07.2018

Bilder 05.07

 

Bilder 06.07

07.07.2018

Bilder 07.07

07.07.2018

Am Samstag früh mit dem  Taxi zum Flugplatz und dann gleich Abflug.
Die SS will noch einen Low Approche in Helgoland machen. Das ist ein Anspruchsvoller Flugplatz.
Beim Anflug wollen wir sogar Aufsetzen und durchstarten, aber die Frage wer bezahlt dann die Landegebühr hat uns dann doch bewogen nur niedrig darüber zu fliegen.
Das Wetter ist wieder super und so landen wir nach ca 1,5 St auf der Wasserkuppe.
Tanken kurze Pause was essen trinken und auf nach Hause.
Die Piste kann doch recht kurz werden, bei 3000 Fuss 25 Grad und Rückenwind mit 12 kt!! So mussten wir noch die Grassfläche ein wenig mitnehmen beim Start.

Ansonsten gings ohne Problem nach Hause. Erfreut waren wir wieder die bekannten Stimmen in LOIH zu hören. Unsere Heimat hat uns wieder. Putzen alles aufräumen und dann das eingeben der einzelnen Flugabschnitte. Roman verzweifelt fast, bei der SS wird auch nix draus. Das System ist mit knappen 37 St Flugzeit überfordert. Erst der dritte Versuch einen Tag später ermöglicht es uns, alles ordentlich in unser System einzutragen.

Einen Dank gilt noch unserem Rainer Nagel und Martin Parth, die bereits gewartet haben und zwei Flieger gleich in den Service genommen haben, denn die Stunden waren bereits voll.
Danke nochmal für so viel Verständniß aller Mitglieder, dass wir die Flugzeuge so lang haben durften.

Danke an Rainer und Martin wegen der super Maintenance. Und der größte Dank gilt sicher dem lieben Gott oder wie ihr ihn auch alle nennen mögt. Er hat auf uns geschaut, nix Schlimmes ist geschehen und das Wetter war uns hold. Ich habe mir versprochen, wie beim ersten gelungenen Trip zum Nordkapp mit Heinrich Metzler 10 Jahre davor, wieder eine Messe lesen zu lassen und das mach ich jetzt. Ich muss zum Pfarrer, darum beende ich jetzt den Bericht.

Wer Lust hat kann mich anrufen. Ich könnt euch noch so viel erzählen.

Sowas erlebt man nur einmal. Hartmut hat richtig gesagt. Das sind so viele Eindrücke, dass es Wochen braucht, bis wir das alles verarbeiten können. Aber eines ist gewiss. Sowas machst FAST nur einmal im Leben. (Smile ich war 4 Mal oben. 1 x mit Motorrad 1x mit Wohnmobil und 2x mit Flugzeug.) Cooooool und wer weiss was noch kommt.

Cooler Verein, coole Flugzeuge, ein coooler Ausflug und absolut cooooole Teilnehmer.
DANKE.  Euer Bertram

PS: Die Katana ist super mitgekommen beim ganzen Trip-da gab es nichts zum Schimpfen.

Nord Nord wo der Tag nie endet!!

Nord Nord wo der Tag nie endet!!

Nord Nord, wo der Tag nie endet!!

Nordkap Trip Teil 1 Hier Teil 2 lesen

 

Edelbert hatte die Idee mit Robert – schnell gesellten sich noch ein paar Fliegerkollegen dazu . Zum Schluss waren wir 6 entschlossene Piloten mit drei Flugzeugen. Genau dir richtige Grösse für so einen komplexen Trip.

D-ESFN, D-EOEI und die D-ERSS mit der Belegung von Gerd, Christian, Edelbert, Roman, Hartmuth und Bertram. Ziel der nördlichste Punkt unseres Festlandes!

1 .Tag

LOIH – Eisenach zum Zwischenstopp und zum Tanken. Danach weiter Richung Norden nach Rügen. Dort haben wir „zufällig“ unseren Flugbetriebsleiter Thomas Oberhauser mit seiner Crew getroffen. Das war Grund genug um zu feiern, aber nicht mit Alkohol sondern mit einem guten Essen. Unsere Kellnerin im Weltenbummler war 14 Jahre in Davos Kellnerin somit konnten wir in Mundart bestellen.

1.Tag
2.Tag

2 .Tag

Am nächsten Tag früh auf, Landegebühr bezahlen und weiter Richtung Norden . . . Sollen wir so lang über das Meer fliegen? Hat jeder Schwimmwesten an? Unser nächstes Ziel war Visby über die halbe Ostsee . . . Die Motoren haben durchgehalten nur der Gegenwind hat aufgedrischt ca 30 Knoten. Somit wurde die Zeit im engen Cockpit etwas länger. Auftanken und weiter nach Kuressarre. Die meisten waren noch nie in Estland . . . Die Flüge liefen bis dorthin eigentlich problemlos. Sky Demon und andere Hilfsmittel erleichtern die GA Fliegerei ungemein. Kuressarre am Strand liegen und die Seele baumeln lassen das beim24 grad und bei warmen Wasser. Gutes Essen (Austern) und Fisch rundeten den gelungenen abend ab.

3 .Tag

Morgens wieder früh auf, wie prognostiziert Regen und tiefe Bewölkung. Alle drei Flugzeuge starten kurz hintereinander und fliegen der Westküste entlang Richtung – wie kann es anders sein – NORDEN… In Sodankylä benutzten wir nur die Infrastruktur der Piste und der Tankstelle. Höchstpreis für Avgas 3,60 pro L – iter das geht unter die Haut. Starten den der Wind steht immer noch gegen uns mit 30 ktn. Rechtzeitig erreichen wir Rovaniemi, anspruchsvolle Landung, gleich mit einem Taxi ab ins Hotel und wieder feines Essen. Man könnte meinen es wäre ein kulinarischer Ausflug und nicht ein Fliegerausflug . . . . Es ist Mitternacht und immer noch hell. . . Also Vorhang zu und schnell schlafen,  denn das Renntiermenue hat uns richtig gut gefallen und wir haben uns verplaudert.

3.Tag
4.Tag

4 .Tag

Morgens noch schnell in den Insidertipp „Christkindle City“ wo der Weihnachtsmann 365 Tage zuhause ist. Um 09:00 Uhr war es aber noch recht ausgestorben. Somit mit dem Taxi zum Flugplatz. GA Abfertigung war noch geschlossen, aber wir schafften es, Dank des lieben Turmchefs,  rechtzeitig rauszukommen. Davor durften wir noch am Startpunkt 03 eine Fotosession machen. Raus und wie soll es anders sei. Richtung Nord . . .ein touch and go in EFSO danach nach Kirkeness. Der Gegenwind hat nachgelassen, aber im Anflug war eine steife Briese im 45 Gradwinkel von Rechts doch etwas anspruchsvoll. Wir hörten, dass die SAS zwei Tage ihre Flüge wegen Wind ausfallen hat lassen. . . unser Glück,  dass wir heute erst soweit gekommen sind. Grundsätzlich ist zu sagen, dass der Wettergott es ganz gut mit uns gemeint hat. Drei Flaschen Schnaps öffneten uns den Privatraum der Besatzung von Kirkeness und das Warten auf das taxi war auch nicht so schlimm. Wir sind am noröstlichten Punkt Euopas angekommen . 

In ein schönes Hotel King Crab bestellen und noch ein Ausflug in die Stadt. Heute ist Samstag und die Pubs hier sind nach Aussage von unserem Taxler heute voll . Durch unsere direkte Art hatten wir dann noch das Privileg, einen russischen Fischtrowlwer von innen besichtigen zu dürfen. Viel Technik und abslut nette Leute als Besatzung. Ich liege gerade im Bett, schreib euch die ersten Eindrücke und freu mich auf KingCrab. Morgen gehts weiter zum Nordkapp. Dort wartet Peter und Sigi Schweiger auf uns. Die haben die Strecke in drei Wochen mit Ihrem LandRover gemacht, wobei Sie von den Ländern sicher mehr zu sehen bekommen haben.

Euer Bertram

Laszlo – Ein Aus-FLUG nach Portoroz

Laszlo – Ein Aus-FLUG nach Portoroz

Ich hatte kürzlich einen Flug nach Portoroz geplant, mit einer ungeplanten Landung in Triest, da ich den Treibstoff-Vorrat nicht unnötig ausreizen wollte. Ich war mit der Robin unterwegs, und konnte wegen des Gewichtes immer nur ca. 40 Liter tanken. Daher musste  ich noch vor der Reise einen kleine Runde drehen, um etwas Treibstoff bzw Gewicht zu verlieren und unterwegs auch einen Tankstop in Bozen einlegen.
Ich hatte den Flughafen Trieste als möglichen “Alternate” eingeplant, Karten heruntergeladen, alles kein Problem.
Kurz und gut, ich bekam in Triest meine 40 Liter Diesel …
… und eine Zusatzgebühr von 60 Euro “Kleinmengen-Zuschlag” weil ich weniger als 500 Liter (!) getankt habe.
 Aufgrund der Verzögerungen war der Airport Portoroz schließliche bereits geschlossen und fuhren das letzte Stück mit dem Auto nach Portoroz. Grundsätzlich war der Flugplatz Triest Roncchi (https://triesteairport.it/en/airport/) gut dokumentiert, freundlich und hilfsbereit.
Die Landegebühr war nicht günstig, aber im Rahmen für einen grossen Flugplatz.
Mietwagen bei “Locauto” war recht günstig, und auch der Bahnanschluss direkt vor dem Terminal ist gut.
Nur eben, so teuer wie in Triest habe ich noch nie 40 Liter Treibstoff getankt. Die Zusatzgebühr zeigt leider sehr klar, dass kleine Flieger unerwünscht sind.
Ich würde dies gerne als Info auch an andere Flieger weitergeben, die vielleicht in Triest Roncchi landen wollen …
Mit besten Grüssen
Laszlo

Mit Dieselpower nach Portoroz D-ECFK

LJPZ Aerodrom Portorož Landing OM-LSK

Landing in LIPQ C172